Torvalds an KI-Gegner: Linux forken oder gehen
Linus Torvalds beendet den Streit um KI-Reviews im Linux-Kernel: Linux ist kein Anti-KI-Projekt und Kritiker können forken oder gehen.

Linus Torvalds hat die Debatte über KI-Werkzeuge im Linux-Kernel mit deutlichen Worten beendet.
Auslöser war der Streit um das Review-System Sashiko, das eingereichte Kernel-Patches automatisch mit großen Sprachmodellen bewertet. (entwickelt vom Google-Ingenieur Roman Gushchin) Wegen falscher Treffer und grundsätzlicher Bedenken haben mehrere Entwickler ein Opt-out von den KI-Kommentaren gefordert. Torvalds hat das Mitte Juli 2026 auf der Kernel-Mailingliste klar zurückgewiesen: "Linux is not one of those anti-AI projects." Wer damit ein Problem habe, könne den Kernel forken oder einfach gehen.
Zwingen möchte Torvalds niemanden zu den neuen Werkzeugen. Wer aber anderen den Einsatz ausreden wolle, den werde er nach eigenen Worten "sehr laut" ignorieren. Linux sei kein "social warrior"-Projekt und entscheide den Einsatz von Technologien allein nach dem technischen Nutzen.